Tarifrunden Handel 2019

Streiks werden fortgesetzt

Tarifrunde Einzelhandel BaWü 2019

Streiks werden fortgesetzt

Auch heute wird im Einzelhandel gestreikt, landesweit beteiligen sich rund 500 Beschäftigte.

Zum Streik aufgerufen hat ver.di in Betrieben der Region Fils-Neckar-Alb (u. a. Tübingen, Reutlingen, Metzingen, Nürtingen, Esslingen, Münsingen, Göppingen), in Stuttgart mit Umgebung, Karlsruhe, Pforzheim, Bretten, Calw und Friedrichshafen. Betroffen sind die Unternehmen Kaufland, H&M, Esprit, Zara, Primark und OBI.

Mit den Streiks wollen die Beschäftigten weiter Duck auf die Arbeitgeberseite in der laufenden Tarifrunde machen.

ver.di und der Handelsverband Baden-Württemberg verhandeln derzeit über Erhöhungen der Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen für die rund 490.000 Einzelhandelsbeschäftigten im Land.

ver.di fordert

  • Erhöhung der Löhne und Gehälter um 6,5 %, mindestens 163 €
  • Anhebung der Ausbildungsvergütungen um monatlich 100 €
  • Tarifliches Mindesteinkommen von 2.100 €
  • Vereinbarung einer Vorteilsregelung für ver.di-Mitglieder in Höhe von einem Prozent des individuellen jährlichen Bruttoentgeltes
  • Laufzeit: 12 Monate
  • Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit

Die Arbeitgeber bot zuletzt bei einer Laufzeit von 24 Monaten folgende Erhöhungen an:

  • 1,7 % für das Jahr 2019
  • weitere 1,2 % für das Jahr 2020
  • entsprechende Anhebungen für Auszubildende Das Arbeitgeberangebot wurde von ver.di als viel zu niedrig abgelehnt.

Die vierte Verhandlungsrunde findet am 8. Juli in Stuttgart-Weilimdorf statt.

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