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Streiks als Antwort auf Verhandlungsabbruch im Einzelhandel!

Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Streiks als Antwort auf Verhandlungsabbruch im Einzelhandel!

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Leipzig, 25. Juli 2013 - Nachdem die Tarifverhandlungen für die 265.000 Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel am Mittwoch nach 10 Minuten durch die Arbeitgeber abgebrochen wurden, antworten die Beschäftigten mit der Fortsetzung der Streiks in verschiedenen Teilen Thüringens und in Dresden. Betroffen sind Kauflandmärkte, mehrere Marktkaufhäuser, IKEA, H&M, real,- und netto-Märkte.

„Es ist beispiellos, was die Arbeitgeber sich gestern geleistet haben. Nach nur 10 Minuten verlassen sie die Verhandlungen, weil am Verhandlungstag gestreikt wurde. Es drückt Ihren fehlenden Respekt den Beschäftigten gegenüber aus. Sie wollen uns einseitig Regeln und Bedingungen aufdrücke. Nirgendwo steht geschrieben, dass am Verhandlungstag nicht gestreikt werden darf. Da spielen wir nicht mit“, so ver.di Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago.

„Das die Arbeitgeber sich gezwungen sahen, uns ein Angebot zur Erhöhung der Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen zu machen, ist ein Ergebnis der nicht nach lassenden Streikbewegung. Aber 2,5 % zum 1. September und 1,5 % im nächsten Jahr sind viel zu niedrig und viel zu spät. Die Verknüpfung dieses Angebots an gleichzeitige Verschlechterungen bei der Arbeitszeitplanung, bei den Zuschlägen und der Bezahlung von Auffüllkräften, ist nicht akzeptabel“, so Lauenroth-Mago.

Quelle: ver.di SAT