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H&M-Betriebsräte fordern: Union Busting stoppen!

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H&M-Betriebsräte fordern: Union Busting stoppen!

exChains-Nachrichten (01/2018)


H&M strukturiert in Deutschland um. Im Moment ist davon die Rede, dass im Laufe von 2018 elf Stores sowie das große Verteilzentrum in Großostheim geschlossen werden sollen. 650 Beschäftigte sehen einer ungewissen Zukunft entgegen, und H&M nutzt die Gelegenheit, um „lästige“ Aktive loszuwerden. Schon im Juni 2017 hatten die H&M-Betriebsräte auf ihrer BV das Unternehmen aufgefordert, die Rechte seiner Beschäftigten im Verkauf in Deutschland und in der Produktion in Südasien zu respektieren. Darauf hat H&M kaum reagiert.

Die Betriebsräte haken nun nach und fordern H&M in einem neuen Kommuniqué dazu auf, sich mit ihren Forderungen auseinanderzusetzen. Dabei geht es ihnen vor allem um „sichere, sozial verträgliche Arbeitsverträge, von denen man leben kann“ und darum, dass Beschäftigte, die sich in BRen und Gewerkschaft engagieren, nicht schikaniert und diskriminiert werden - und zwar in den Stores in Deutschland ebenso wie in den Fabriken der Produktionsländer.

Das ganze Kommuniqué findet Ihr auf dem Exchains-Blog.
Derweil erklären AktivistInnen der bangladeschischen Gewerkschaft NGWF ihren H&M-KollegInnen in einem Video ihre Solidarität: https://youtu.be/JqPaGC4fpAM